Mein Wahlkreis 11 umfasst die Stadtteile Wandsbek, Eilbek, Marienthal, Tonndorf und Jenfeld. Natürlich bin ich als Bürgerschaftsabgeordneter für die Belange der Bürger in  ganz Hamburg verantwortlich, jedoch gilt mein besonderes Augenmerk meinem Wahlkreis. Dort gibt es eine ganze Reihe von Problemen, bei denen ich den Bürgern zur Seite stehen möchte.

Bahnübergänge Hammer Straße

Seit Jahrzehnten gibt es Verkehrsstaus an den Bahnschranken an der Hammer Straße. Dies ist nicht nur eine Belastung für die Autofahrer sondern auch für die Anwohner in Marienthal. Deshalb freue ich mich sehr darüber, dass nun endlich Abhilfe geschaffen werden soll.

Allerdings droht für die Zeit der Bauarbeiten in der Zeit 2013 – 2018 ein Verkehrschaos. Auf meine Kleine Anfrage (Drs. 20/483) teilte der Senat mit, dass während der Bauzeit die Hammer Straße über längere Zeit auf zwei Spuren eingeschränkt und eine gewisse Zeit sogar ganz gesperrt wird. Des wird dazu führen, dass viele Autofahrer diesen Engpass umfahren werden, u.a. durch Marienthal, insbesondere über die Claudiusstraße. Ich fordere den Senat auf, umgehend ein überzeugendes Verkehrskonzept vorzulegen, um für einen flüssigen Verkehr und eine Entlastung der Marienthaler während der Bauzeit zu sorgen. Inzwischen habe ich noch einmal nachgefragt und erfahren, dass fünf Jahre lang mindestens 1.000 Autos zusätzlich durch Marienthal fahren werden (Drs. 20/4309). Der Senat tut weiter nicht genug, um den Bürgern zu helfen.

Mehr Service durch Wandsbeker Behörden

Die Sprechzeiten der Wandsbeker Behörden sind viel zu kurz, so dass Berufstätige nur mit Mühe wichtige Behördengänge erledigen können. Ich fordere Sprechzeiten Montags- Freitags von 8.00 – 18.00 Uhr. Damit lägen die Wandsbeker Behörden immer noch weit schlechter als die Wandsbeker Geschäfte.

Das zweite Ärgernis sind die langen Wartezeiten. Es ist einem Berufstätigen nicht zuzumuten, wegen eines neuen Personalausweises oder Reisepasses mehr als eine Stunde zu warten.

Linksabbiegen auf der Wandsbeker Chaussee

Zwischen Wandsbek-Markt und der Alfredstraße in Hohenfelde gibt es stadteinwärts keine Links-Abbiege-Möglichkeit. Wandsbeker, die nördlich der Wandsbeker Chaussee wohnen, können deshalb nur mit großen Umwegen zu ihren Häusern gelangen. Aus diesem Grunde fordere ich die Einrichtung einer Linksabbiegemöglichkeit an der Kreuzung mit der Ritterstraße.

Grüne Welle auf der Wandsbeker Chaussee

In ganz Hamburg fehlt es anders als in anderen Großstädten an Grünen Wellen. Ein typisches Beispiel ist die Wandsbeker Chaussee. Wenn ich diese befahre, stehe ich an fast jeder Ampel. Dies muss geändert werden. Eine Grüne Welle hilft übrigens nicht nur den Autofahrern, sie führt auch zu weniger Abgasen und Lärm, da das häufige Anhalten und Wiederanfahren entfallen würde.

Wandse-Grünzug

Viele Wandsbeker freuen sich über die Wandse. Diese gibt nicht nur dem Bezirk und dem Stadtteil den Namen, sie bietet auch eine ausgezeichnete Gelegenheit zum Spazierengehen und Entspannen. Leider wurde dieser Wandse-Grünzug über viele Jahre nicht ausreichend gepflegt und ist deshalb nicht so attraktiv wie z.B. ein Weg um die Alster. Ich freue mich, dass der Bezirk Abhilfe schaffen will. Jedoch darf dabei nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden. Es gibt nämlich Überlegungen, im Rahmen der Neugestaltung des Wandse-Grünzuges Brücken und andere Querverbindungen über die Wandse zurück zu bauen. Dies könnte zu erheblichen Nachteilen für den Verkehr führen. Ich werde mich für eine Lösung einsetzen, die die Belange der Natur sowie der Naherholung und des Verkehrs sorgfältig gegeneinander abwägt.

Lärmschutz mit Augenmaß

In einem Gutachten im Auftrage des Senates werden verschiedene Pilotprojekte zum Lärmschutz vorgeschlagen. Keine Frage: Viele Bürger werden durch Lärm gestört, manche auch gesundheitlich gefährdet. Deshalb müssen wirksame Maßnahmen gegen den Lärm ergriffen werden. Die Lärmbekämpfung darf aber nicht zu einer Drangsalierung der Autofahrer missbraucht werden. Besonders schlimm sind die Vorschläge betr. die Wandsbeker Chaussee: Diese soll trotz der hohen Verkehrsbelastung und der häufigen Staus auf vier Spuren zurückgebaut werden und ein Tempolimit auf 30 km/h erhalten. Dadurch will man eine Lärmreduzierung um 1db(A) erreichen. Im selben Gutachten wird mitgeteilt, dass der Einsatz von Flüsterasphalt eine Lärmminderung um 2 – 4 db (A) bewirken würde.

Wandsbeker Tor

Seit langem setze ich mich für ein Wandsbeker Tor ein, also die Errichtung eines repräsentativen Gebäudes am Eingang zum Zentrum von Wandsbek. Wandsbek ist der einwohnerstärkste Hamburger Bezirk und sollte deshalb selbstbewusst ein Wahrzeichen haben.