Umfrage der Verbraucherzentrale

BÜRGERSCHAFT

DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG     Drucksache 21/3700

21. Wahlperiode     24.03.16

Schriftliche Kleine Anfrage

des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg (FDP) vom 17.03.16

und Antwort des Senats

    Betr.:     Umfrage der Verbraucherzentrale

Senatorin Prüfer-Storcks hat die Verbraucherzentrale beauftragt, eine

Umfrage unter Verbrauchern durchzuführen, in welchen Bereichen diese Probleme sehen. Die Senatorin leitet aus den Ergebnissen eine Bestätigung ihrer Politik ab, obwohl die Umfrage nur wenige Teilnehmer erreichte und offenbar nicht repräsentativ ist.

Ich frage den Senat:

  1. Von wann bis wann wurde die Umfrage durchgeführt?

Siehe Drs. 21/3648.

  1. Wie wurde die Umfrage durchgeführt?

Es handelte sich um eine Onlineumfrage.

  1. Wie viele Personen wurden erreicht?

An der Onlineumfrage haben 577 Personen teilgenommen. Wie viele Personen erreicht wurden, ist der zuständigen Behörde nicht bekannt.

  1. Wie viele der Befragten haben alle Fragen vollständig beantwortet?

Der Fragebogen bestand aus drei Fragen mit insgesamt 37 Antwortmöglichkeiten, davon 25 Ja/Nein-Optionen und Freifelder für offene Ergänzungsantworten. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten ihr jeweiliges Problemfeld selber gewichten. Von den 577 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gab es sieben Personen (= 1,2 Prozent), die keine Auswahl getroffen haben. 92 Prozent der Befragten machten vier oder mehr Angaben. Zu den Einzelheiten siehe http://www.hamburg.de/contentblob/ 5456126/data/2016-03-14-bgv-verbraucherschutz-pegel-download.pdf.

  1. Sind die erhaltenen Antworten repräsentativ für die Hamburger Bevölkerung?

Wenn nein: Welchen Sinn hat dann diese Umfrage?

  1. Welche Kosten hat diese Umfrage verursacht?
  2. Wer trägt diese Kosten?

Siehe Drs. 21/3648.