Radverkehr auf die Straße

BÜRGERSCHAFT

DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG     Drucksache 21/3054

21. Wahlperiode     05.02.16

Schriftliche Kleine Anfrage

des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg (FDP) vom 28.01.16

und Antwort des Senats

    Betr.:     Radverkehr auf die Straße

In Hamburg werden Radfahrer immer häufiger gezwungen auf die Straße auszuweichen. Dies geschieht auch dort, wo Radwege zur Verfügung stehen, die eventuell saniert werden müssten.

Ich frage den Senat:

Hamburg hatte in den 1960er und 1970er Jahren begonnen, systematisch bauliche Radwege anzulegen. Diese meist sehr schmalen Radwege – neben häufig ebenfalls schmalen Gehwegen – genügen heute jedoch oftmals nicht mehr dem gestiegenen Radverkehrsaufkommen sowie den Anforderungen an Verkehrssicherheit und Fahrkomfort. Beim Neu-, Um- und Ausbau von Stadtstraßen wird daher stets im Einzelfall geprüft, wie anforderungsgerechte Radverkehrsanlagen geschaffen werden können.

Der Ausbau und die anforderungsgerechte Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur sind zentrale Maßnahmen in der Förderung des Radverkehrs in Hamburg. Der Senat verfolgt dabei das Ziel, sowohl die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer als auch einen bedarfsgerechten Verkehrsfluss zu gewährleisten.

Die Entscheidung, den Radverkehr auf der Fahrbahn oder im Seitenraum zu führen, erfolgt in Hamburg – wie in anderen deutschen Städten auch –auf Grundlage der bundesweit angewendeten „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ (ERA 2010) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Bauliche Radwege im Seitenraum und Radfahrstreifen auf der Fahrbahn sind gemäß ERA und Straßenverkehrsordnung (StVO) gleichwertige Instrumente zur Trennung des Radverkehrs vom Kfz-Verkehr.

Die Auswahl der Art der Radverkehrsführung erfolgt stets unter Einbeziehung von Aspekten der gesamten Verkehrsabwicklung und außerdem unter Berücksichtigung der straßenräumlichen Gegebenheiten, zum Beispiel Straßenbäume und Parkstände.

Ein wichtiger Grund, den Radverkehr auf Straßen auf der Fahrbahn zu führen, liegt in der verbesserten Sichtbarkeit der Radfahrer im Blickfeld des Kfz-Verkehrs („Sicherheit durch Sichtbarkeit“). Insbesondere an Kreuzungen ergeben sich dadurch Sicherheitsvorteile durch geringere Konflikte mit Rechtsabbiegern. Ein Forschungsvorhaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) „Unfallrisiko und Regelakzeptanz von Radfahrern“ aus dem Jahr 2009 hat belegt, dass zum Beispiel Radfahrstreifen im Vergleich zu veralteten, weit von der Fahrbahn abgesetzten Radwegen häufig die sicherere Führungsform für den Radverkehr sind. Eine Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat dies im Jahr 2015 bestätigt.

Darüber hinaus entsteht durch die Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn weniger Radverkehr in der falschen Richtung und die Anzahl der Konflikte mit Fußgängern, die häufig unachtsam die Radwege betreten, wird reduziert. Damit wird das Unfallrisiko insbesondere an Kreuzungen, Einmündungen und Grundstückszufahrten verringert.

Aufgrund der ebenen Asphaltoberfläche entsteht eine zügige und komfortable Befahrbarkeit. Außerdem werden die Radfahrer nicht mehr durch abgestellte Mülltonnen, entsorgte Weihnachtsbäume, Schnee- und Laubhaufen sowie Werbeschilder und Außengastronomie beeinträchtigt, wie bei Radwegen auf Gehwegniveau. Auch das Zuwachsen durch Straßenbegleitgrün (zum Beispiel die Lindentriebe) wird durch die Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn vermieden.

Dies vorausgeschickt, beantwortet der Senat die Fragen wie folgt:

  1. Wo werden im Jahre 2016 Radfahrstreifen oder Schutzstreifen auf Fahrbahnen angelegt? Bitte die jeweilige Straße mit dem Streckenabschnitt angeben.

Siehe Drs. 21/2850.

  1. Welche dieser Stellen befinden sich an Hauptverkehrsstraßen des sogenannten Vorrangstraßennetzes? Bitte jeweils die Verkehrsbelastung – getrennt nach Pkw und Lkw – einschließlich des Jahres der Erhebung angeben.

Siehe Drs. 21/2850 und Anlage.

  1. An welchen dieser Stellen sind Radwege vorhanden?

Siehe Anlage.

  1. Welche dieser Radwege werden beseitigt?

Der Radverkehr soll möglichst eine einheitliche Führungsform im Straßenverkehr erhalten, damit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer eine eindeutige Erkennbarkeit und Orientierung gewährleistet werden kann. Daher sollen in allen Fällen die nicht mehr benötigten Radwege zurückgebaut und dadurch gewonnene Flächen für Gehwege, Straßenbegleitgrün oder Parkplätze genutzt werden. „Nicht mehr benötigte Radwege“ sind Radwege, die durch eine andere Führungsform für den Radverkehr ersetzt wurden. Im Übrigen siehe Vorbemerkung sowie Drs. 20/13138.

  1. Wie viele Kilometer Radwege wurden im Jahre 2015 saniert?
  2. Wie viele Kilometer Radfahrstreifen und wie viele Kilometer Schutzstreifen wurden 2015 angelegt?

Siehe Drs. 21/2850.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlage

Radverkehr auf die Straße

Anlage 1(zu den Fragen 2 und 3)

 

Abkürzungen der Bezirke:

M = Hamburg-Mitte

A = Altona

E = Eimsbüttel

N = Hamburg-Nord

W = Wandsbek

B = Bergedorf

H = Harburg

 

Erläuterung:

Die nachfolgenden Listen geben den Stand wieder, der in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit ermittelt werden konnte.

Geplante Infrastrukturmaßnahmen im Radverkehrsnetz an Hauptverkehrsstraßen: Radfahrstreifen und Schutzstreifen

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

M

Barsbütteler Straße von Gleiwitzer Bo-

gen bis Schleemer Bach

Radfahrstreifen

teilweise

Barsbütteler Straße westlich

Holsteiner Tor, DTVw im Jahr

2013: ca. 18.000, SV ca. 4%

M

Graskeller –

Stadthausbrücke – Kaiser-Wilhelm-

Straße (Velorouten

1 / 2)

von Rödingsmarkt bis JohannesBrahms-Platz

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 20.01.2004, Graskeller südöstlich Neuer Wall: ca. 19.000, SV ca. 5%

Stadthausbrücke nördlich

Neuer Wall, DTVw im Jahr

2013: ca. 16.000, SV ca. 6%

TV am 15.09.1999, KaiserWilhelm-Straße nordwestlich Wexstraße: ca. 11.000, SV ca.

6%

TV am 14.09.1999, Wilhelm-

Straße südöstlich JohannesBrahms-Platz: ca. 13.000, SV ca. 6%

M

Hammer Landstraße von Beltgens Gar-

ten bis östlich Diagonalstraße

Radfahrstreifen

Stadteinwärts: Nein

Stadauswärts: teilweise

TV am 22.02.2001, Hammer

Landstraße westlich Luisenstraße: ca. 22.000, SV ca. 3%

TV am 22.02.2001, Hammer

Landstraße östlich Luisenstraße: ca. 22.000, SV ca. 3%

 

 

 

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

M

Johannisbollwerk –

Vorsetzen –

Baumwall

Südseite von Bei den St. Pauli

Landungsbrücken

bis

Niederbaumbrücke

Radfahrstreifen

ja

TV am 13.06.2007, Johannisbollwerk östlich Hafentor: ca. 35.000., SV ca. 5%

TV am 13.06.2007, Vorsetzen westlich Neustädter Weg: ca. 36.000, SV ca. 5%

TV am 13.06.2007, Vorsetzen östlich Neustädter Weg: ca. 36.000, SV ca. 4%

TV am 13.06.2007, Vorsetzen westlich Stubbenhuk: ca. 36.000, SV ca. 4%

TV am 13.06.2007, Vorsetzen östlich Stubbenhuk: ca. 34.000, SV ca. 5%

Baumwall westlich Niederbaumbrücke, DTVw im Jahr

2013: ca. 29.000, SV ca. 5%

M

Liebigstraße von Wöhlerstraße bis Berzeliusstraße

Radfahrstreifen

nein

TV am 01.11.2012, Liebigstraße östlich Billbrookdeich: ca. 3.700, SV ca. 31%

TV am 09.11.2006, Liebigstraße westlich Rote Brücke: ca. 5.700, SV ca. 21%

M

Shanghaiallee von

Shanghaibrücke bis Überseeallee

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 24.04.2014, Shanghaiallee nördlich Versmannstraße: ca. 6.700, SV ca. 8%

A

Bahrenfelder

Chaussee von Straußstraße bis Regerstraße

Radfahrstreifen

teilweise

Keine Angabe

A

Bahrenfelder

Chaussee – Luruper Chaussee

von BAB A 7 bis 50 m östlich Kielkamp

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 18.04.2013, Bahrenfelder Chaussee südöstlich The-

odorstraße: ca. Tagesverkehr am 23.000, SV ca. 6%

TV am 18.04.2013, Luruper

Chaussee nordwestlich Theodorstraße: ca. 26.000, SV ca. 5%

Luruper Chaussee südöstlich

Ebertallee, DTVw im Jahr

2013: ca. 27.000, SV ca. 5%

A

Luruper Chaussee

Bereich Albert-

Einstein-Ring

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 17.04.2013, Luruper

Chaussee südöstlich AlbertEinstein-Ring (Nord): ca.

28.000, SV ca. 5%

TV am 17.04.2013, Luruper

Chaussee nordwestlich AlbertEinstein-Ring (Nord): ca.

29.000, SV ca. 5%

 

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

A

Rugenfeld – Rugenbarg

Südostseite von

Osdorfer Landstraße bis 100 m östlich Grönenweg und

Nordwestseite von Grönenweg bis

100 m östlich Grönenweg

Radfahrstreifen

teilweise

Rugenfeld nordöstlich Osdorfer Landstraße, DTVw im Jahr

2013: ca. 20.000, SV ca. 3%

TV am 16.04.2013, Rugenfeld südwestlich Grönenweg: ca. 22.000, SV ca. 4%

TV am 16.04.2013, Rugenbarg nordöstlich Grönenweg: ca. 32.000, SV ca. 5%

A

Stresemannstraße von Schützenstraße bis Celsiusweg

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 18.4.2013, Stresemannstraße westlich Schützenstraße: ca. 35.000, SV ca.

5%

TV am 02.03.2010, Stresemannstraße östlich Ruhrstraße: ca. 36.000, SV ca. 5% TV am 02.03.2010, Stresemannstraße westlich Ruhrstraße: ca. 39.000, SV ca. 4%

A

Knoten

Stresemannstraße

Bornkampsweg /

Bahrenfelder Chaussee /

Bahrenfelder

Steindamm

Radfahrstreifen

ja

TV am 18.4.2013, Bornkampsweg nördlich Strese-

mannstraße: ca. 20.000, SV ca. 5%

TV am 18.4.2013, Stresemannstraße östlich Born-

kampsweg: ca. 45.000, SV ca.

4%

TV am 18.4.2013, Bahrenfelder Steindamm südlich Stre-

semannstraße: ca. 18.000, SV ca. 5%

TV am 18.4.2013, Bahrenfelder Chaussee westlich Bornkampsweg: ca. 56.000, SV ca.

4%

E

An der

Verbindungsbahn –

Bundesstraße – Edmund-Siemers-

Allee – Theodor-

Heuss-Platz

Südseite von

Rentzelstraße bis

Dammtordamm und

Nordseite von

Grindelallee bis Durchschnitt

Radfahrstreifen (Nordseite von

Durchschnitt bis Rentzel-

straße: Radweg)

teilweise


 

TV am 21.03.2000, An der

Verbindungsbahn östlich

Rentzelstraße: ca. 61.000, SV ca. 5%

TV am 25.09.2001, Bundesstraße westlich Grindelallee: ca. 45.000, SV ca. 5%

TV am 25.09.2001, Edmund-

Siemers-Allee südöstlich Grindelallee: ca. 68.000, SV ca.

5%

TV am 21.11.2006, EdmundSiemers-Allee nordwestlich Rothenbaumchaussee: ca.

61.000, SV ca. 5%

TV am 21.11.2006, TheodorHeuss-Platz südöstlich

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

       

Rothenbaumchaussee: ca.

83.000, SV ca. 5%


 

E

Grindelallee von Haus Nr. 5 bis

Sedanstraße

Radfahrstreifen

ja

TV am 31.10.2013,

Grindelallee südöstlich

Rentzelstraße: ca. 22.000, SV ca. 6%

TV am 31.10.2013,

Grindelallee nordwestlich

Rentzelstraße: ca. 32.000, SV ca. 5%

E

Grindelberg

Ostseite     von

Zufahrt Bezirksamt bis Beginn der Nebenfahrbahn

Westseite von Isestraße bis

Schlankreye

Radfahrstreifen

ja

TV am 28.11.2013,

Grindelberg südöstlich

Schlankreye: ca. 33.000, SV ca. 3%

TV am 28.11.2013,

Grindelberg nordwestlich

Schlankreye: ca. 36.000, SV ca. 3%

N

Drosselstraße

Südseite von Krüsistraße bis Fuhlsbüttler Straße

Radfahrstreifen

ja

TV am 27.03.2007, Drosselstraße westlich

Fuhlsbüttler Straße: ca.

14.000, SV ca. 10%

N

Langenhorner

Chaussee

Bereich von Stockflethweg     bis     Am Ochsenzoll     (Landesgrenze)

Radfahrstreifen

teilweise

Langenhorner Chaussee südlich Am Ochsenzoll, DTVw im

Jahr 2013: ca. 25.000, SV ca.

4%

N

Lübecker Straße

Südseite     von

Steinhauerdamm bis Alfredstraße

und     von

Elisenstraße     bis

Freiligrathstraße

Radfahrstreifen

ja

Lübecker Straße nordöstlich

Mühlendamm, DTVw im Jahr

2013: ca. 45.000, SV ca. 3%

TV am 17.06.1999, Lübecker

Straße südwestlich Freiligrathstraße: ca. 49.000, SV ca. 3% TV am 17.06.1999, Lübecker Straße nordöstlich Freiligrathstraße: ca. 54.000, SV ca. 3%

N

Maria-LouisenStraße

von Streekbrücke bis Barmbeker

Straße

Radfahr-

/Schutzstreifen

teilweise

TV am 18.09.2014, MariaLouisen-Straße nordöstlich Leinpfad: ca. 12.000, SV ca.

4%

TV am 13.09.2012, MariaLouisen-Straße südwestlich

Dorotheenstraße: ca. 13.000,

SV ca. 3%

TV am 13.09.2012, MariaLouisen-Straße nordöstlich

Dorotheenstraße: ca. 9.100, SV ca. 6%

 

 

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

N

Straßburger Straße von     Krausestraße bis     Nordschleswiger Straße

Radfahrstreifen

ja

Straßburger Straße östlich Probsteier Straße: DTVw im

Jahr 2013: ca. 20.000, SV ca.

3%

TV am 26.02.2002, Straßburger Straße südwestlich Nordschleswiger Straße: ca.

20.000, SV ca. 4%

W

Rahlstedter Straße von Haus Nr. 86 bis Weesenbergallee

(ab     Wilhelm-

Grimm-Straße     nur

Ostseite)

Radfahrstreifen

ja

TV am 13.06.2001, Rahlstedter Straße südwestlich

Rahlstedter Bahnhofstraße:

ca. 25.000, SV ca. 4%

TV am 13.06.2001, Rahlstedter Straße nordöstlich

Rahlstedter Bahnhofstraße: ca. 20.000, SV ca. 4%

W

Saseler Chaussee von Stadtbahnstraße bis Haus Nr. 217

Radfahrstreifen

ja

Saseler Chaussee nördlich

Stadtbahnstraße, DTVw im Jahr 2013: ca. 29.000, SV ca.

4%

W

Scharbeutzer Straße

von Bargteheider Str. bis Boltenhagener Str.

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 15.09.2011, Scharbeutzer Straße westlich

Bargteheider Straße: ca.

16.000, SV ca. 5%

W

Stadtbahnstraße von Saseler Damm bis Saseler Chaussee

Radfahrstreifen

teilweise

TV am 27.03.2014, Stadtbahnstraße östlich Saseler

Damm: ca. 50.000, SV ca. 4%

TV am 27.03.2014, Stadtbahnstraße westlich

Eekbusch: ca. 50.000, SV ca.

4%

TV am 27.03.2014, Stadtbahnstraße östlich ca. 50.000, SV ca. 4%

Stadtbahnstraße östlich Saseler Chaussee: DTVw im Jahr

2013: ca. 46.000, SV ca. 4%

B

Bergedorfer Straße Südseite von Vierlandenstraße bis Neuer Weg

Radfahrstreifen

ja

TV am 28.02.2012, Bergedorfer Straße östlich Vierlandenstraße: ca. 32.000, SV ca. 5%

    Legende:     Verkehrsbelastung*)

              TV = Tagesverkehr

DTVw = durchschnittliche tägliche Kfz-Verkehrsstärke an Werktagen (Montag bis Freitag)

SV = Schwerverkehrsanteil (Anteil der Kraftfahrzeuge größer 3,5 t. zulässiges Gesamtgewicht)

 

Geplante Infrastrukturmaßnahmen im Radverkehrsnetz an Bezirksstraßen: Radfahrstreifen und Schutzstreifen

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

M

Ausschläger Allee (Veloroute 9)

von Brücke über die Gleise zum Kraftwerk Tiefstack bis Grusonstraße

Radfahrstreifen einschl. Verbesserung der Radver-

kehrsführung im

Knoten

ja

TV am 14.04.2015 Ausschläger Allee, südöstlich Ausschläger Elbdeich: ca. 12.500, SV ca. 9 %

M

Caffamacherreihe –

Fuhlentwiete von Axel-Springer-Platz bis Valentinskamp

Radfahr-

/Schutzstreifen

nein

TV am 18.09.2012 Caffamacherreihe, südlich Valentinskamp:

ca. 7.000, SV ca. 4 %

M

Lange Reihe

Nordwestseite von

Lohmühlenstraße bis Schmilinskystraße

Schutzstreifen

teilweise

TV am 11.06.2014 Lange Reihe, südwestlich Lohmühlenstraße:

ca. 12.600, SV ca. 6 %;

TV am 18.06.2013 Lange Reihe, nordöstlich Schmilinskystraße:

ca. 12.200, SV ca. 7 %

M

Neuer Jungfernstieg

(Veloroute 4) von Colonnaden bis Esplanade

Schutzstreifen

teilweise

TV am 13.04.2010 Neuer

Jungfernstieg, südlich Esplanade: ca. 7.600, SV ca. 5%

M

Öjendorfer Weg (Veloroute 8)

von Maukestieg bis Rec-

lamstraße

Radfahr/Schutzstreifen einschließlich Verbes-

serung der Radver-

kehrsführung im

Knoten

ja

TV am 14.09.1994 Öjendorfer

Weg, nordöstlich Reclamstraße: ca. 5.400, SV ca. 4 %

A

Halbmondsweg von Elbchaussee bis

Agathe-Lasch-Weg

Schutzstreifen

nein

DTVw 2013 Halbmondsweg, nördlich Elbchaussee: ca. 8.000, SV ca. 5 %

A

Reventlowstraße

Ostseite von Agathe-

Lasch-Weg bis

Walderseestraße

Schutzstreifen

teilweise

Keine Angabe

E

Osterstraße von Methfesselstraße bis

Schulweg

Schutzstreifen

ja

TV am 11.06.2013 Osterstraße, südöstlich Methfesselstraße:

ca. 8.700, SV ca. 2 %;

TV am 11.06.2013 Osterstraße, westlich Heußweg: ca. 11.200, SV ca. 5 %;

TV am 11.06.2013 Osterstraße, östlich Heußweg:

ca. 12.700, SV ca. 5 %;

TV am 23.08.2012 Osterstraße, westlich Schulweg: ca. 14.700, SV ca. 5 %

 

Bezirk

Straße

Maßnahme

Radweg vorhanden

(ja / nein / teilweise)

(zu Frage 3)

Verkehrsbelastung*)

(TV, DTVw [Kfz/24Std]; SV) (zu Frage 2)

E

Weidenallee (Veloroute

2)

von Kleiner Schäferkamp bis Schäferkampsallee

Schutzstreifen

Verbesserung der

Radverkehrsführung in den Knoten

ja

TV am 29.03.2012 Weidenallee, nördlich Kloksweg: ca. 7.600, SV ca. 5 %

N

Alte Wöhr von Saarlandstraße bis

Fraenkelstraße

Radfahr- / Schutzstreifen

ja

TV am 11.04.2013 Alte Wöhr, östlich Saarlandstraße:

ca. 9.900, SV ca. 3 %;

TV am 11.04.2013 Alte Wöhr, westlich Rübenkamp:

ca. 9.300, SV ca. 1 %;

TV am 11.04.2013 Alte Wöhr, östlich Rübenkamp: ca. 7.900, SV ca. 1 %

N

Kellinghusenstraße von Loogeplatz bis Faaßweg

Radfahrstreifen

ja


 

TV am 07.10.2014

Kellinghusenstraße, nördlich Goernestraße: ca. 11.500, SV ca. 7 %

N

Maienweg

Südseite von

Sengelmannstraße bis Planstraße 2

Radfahrstreifen

ja

TV am 24.02.2004

Maienweg, nordöstlich

Sengelmannsstraße: ca.

22.000, SV ca. 3 %

N

Papenhuder Straße –

Hofweg

von Hartwicusstraße bis

Averhoffstraße

Schutzstreifen

ja

TV am 14.06.2012 Papenhuder Straße, südlich Uhlenhors-

ter Weg: ca. 6.200, SV ca. 7

%;

TV am 14.06.2012 Hofweg, nordwestlich Uhlenhorster

Weg: ca. 9.100, SV ca. 5 %

N

Veloroute 5

Abschnitt Rümkerstraße von Otto-Speckter-Straße bis Steilshooper Straße

Schutzstreifen

teilweise

Keine Angabe

N

Wiesendamm

Südseite von

Goldbekufer bis

Saarlandstraße

Radfahrstreifen

ja

TV am 18.09.2014 Wiesendamm, westlich Saarlandstraße: ca. 8.800, SV ca. 2 %

B

Ludwig-Rosenberg-Ring

(Veloroute 8) von Sander Markt bis Alte Holstenstraße

Radfahrstreifen

ja

TV am 01.02.1995 LudwigRosenberg-Ring, nordöstlich

Alte Holstenstraße: ca. 4.600, SV ca. 22 %

H

Schellerdamm von Veritaskai bis

Karnapp

Schutzstreifen

nein

TV am 08.04.2014 Schellerdamm, südlich Veritaskai: ca. 2.400, SV ca. 8%;

TV am 08.04.2014 Schellerdamm, nördlich Karnapp: ca.

3.000, SV ca. 7%

    Legende:     Verkehrsbelastung*)

         TV = Tagesverkehr DTVw = durchschnittliche tägliche Kfz-Verkehrsstärke an Werktagen (Montag bis Freitag)

SV = Schwerverkehrsanteil (Anteil der Kraftfahrzeuge größer 3,5 t. zulässiges

Gesamtgewicht)