Folgen der P+R-Gebührenpflicht (3)

BÜRGERSCHAFT

DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG     Drucksache 21/1253

21. Wahlperiode     18.08.15

Schriftliche Kleine Anfrage

des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg (FDP) vom 10.08.15

und Antwort des Senats

    Betr.:     Folgen der P+R-Gebührenpflicht (3)

Die Antworten des Senates in der Drs. 21/1181 sind betreffend die Kosten der Automaten (Frage 2.) unbefriedigend.

Ich frage den Senat:

Der Senat beantwortet die Fragen auf der Grundlage von Auskünften der P+RBetriebsgesellschaft mbH wie folgt:

  1. Wie viele Automaten zum Verkauf von P+R-Stellplatzkarten wurden in den Jahren 2014 und 2015 angeschafft? Bitte nach Jahren aufschlüsseln.

Siehe Drs. 21/516. 72 Anschaffungen erfolgten im Jahr 2014 und zwei im Jahr 2015.

  1. Was kostet die Anschaffung und Inbetriebnahme eines solchen Automaten?

Siehe Drs. 21/516. Im Durchschnitt ergibt sich ein Aufwand pro Automaten von circa 4.865 Euro.

  1. Über welchen Zeitraum werden diese Automaten abgeschrieben?

Die Automaten werden über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

  1. Wie errechnen sich die vom Senat angegebenen Kosten für Automaten in Höhe von 33.000 Euro für 2014 und von 35.000 Euro für 2015?

Beide genannten Summen beschreiben die Abschreibungskosten für die Parkscheinautomaten. Darin enthalten sind neben deren Anschaffungskosten Tiefbauarbeiten für Leitungsarbeiten und die Herstellung der Fundamente, Konsolen zum Aufständern der Parkscheinautomaten in Parkhäusern, Beschilderung inklusive Masthalterung, Elektroarbeiten sowie die Software für die Verwaltung der Parkscheinautomaten. Die für 2015 genannte Summe bezieht sich auf den Stichtag 30. Juni 2015.