Deutsches Maritimes Forschungszentrum

BÜRGERSCHAFT

DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG     Drucksache 21/1381

21. Wahlperiode     28.08.15

Schriftliche Kleine Anfrage

der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg und Michael Kruse (FDP) vom 21.08.15

und Antwort des Senats

    Betr.:     Deutsches Maritimes Forschungszentrum

Die Fraktionen von SPD und GRÜNEN wollen ein Deutsches Maritimes Forschungszentrum am Standort Hamburg einrichten. Aus der einschlägigen Drs. 21/1210 geht hervor, dass dadurch nicht zusätzliche Mittel für maritime Forschung generiert werden sollen, es gehe nur um eine Koordinierung.

Wir fragen den Senat:

Der Senat ist sich seiner Verantwortung hinsichtlich der Unterstützung der maritimen Wirtschaft bewusst und begrüßt den Vorstoß der Industrie für die Neustrukturierung der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Schiffbau und Meerestechnik. Teil des Vorschlags ist der Ausbau des bestehenden Center of Maritime Technologies e.V. (CMT), welches zukünftig die Forschungsanstrengungen der maritimen Industrie noch besser bündeln und fördern soll.

Dies vorausgeschickt, beantwortet der Senat die Fragen wie folgt:

1. Welche Fördermittel stehen bislang für maritime Forschung zur Verfügung? Bitte die einzelnen Quellen und deren Finanzausstattung angeben.

Fördermittel für die maritime Forschung werden von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) seit 2011 über die Förderung für das maritime Clustermanagement Norddeutschland zur Verfügung gestellt. Im Übrigen siehe Antwort zu 2.

Das Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ (seit 2005) ermöglicht eine Förderung in Höhe bis zu 15 Millionen Euro je Antrag. Es besteht eine hälftige Kofinanzierungspflicht für die Länder seit 2008.

Darüber hinaus stehen Fördermittel für maritime Forschung auch im Programm für Innovation (PROFI) bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank AöR (IFB) zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Hamburger Unternehmen aller Größen und aller Branchen und Technologien. Das Finanzvolumen des Programms umfasst insgesamt 3,5 Millionen Euro jährlich.

An den Staatlichen Hamburger Hochschulen stehen für die die maritime Forschung Mittel zur Verfügung, die im Rahmen von Forschungsanträgen bei öffentlichen und privaten Drittmittelgebern oder für Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingeworben werden.

Im Übrigen siehe Antwort zu 3.

  1. Wie viel Geld hat Hamburg in den Jahren 2011 – 2015 für die maritime Forschung bereitgestellt? Bitte nach Jahren aufschlüsseln.

 

   

Ansatz

   


 

2011

Tsd. EUR

2012

Tsd. EUR

2013

Tsd. EUR

2014

Tsd. EUR

2015

Tsd. EUR

Maritimes Cluster Norddeutschland

129

100

300

300

300

BAFA – Kofinanzierung

4.016

1.557

400

51,3


 

PROFI

200

208,3

250

94,9

130,4

Darüber hinaus wurde in den Jahren von 2012 bis 2014 das Forschungsverbundvorhaben „Forschungsverbund Maritime Safety Aspects Regarding Installation and Maintenance of Offshore Wind Turbines“ aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert:

2012: 398.000 Euro

2013: 648.000 Euro

2014: 718.000 Euro

Weiterhin fördert der Senat die HSVA Hamburgische Schiffsbau-Versuchsanstalt GmbH mit jährlich 383.000 Euro.

  1. In welchem Umfang betreiben die privaten und staatlichen Hamburger Hochschulen bisher maritime Forschung? Bitte die wichtigsten Forschungsprojekte der einzelnen Hochschulen angeben.

Staatliche Hamburger Hochschulen:

An der Universität Hamburg (UHH) betreibt die Fakultät für Betriebswirtschaft im Rahmen ihres fakultären Forschungsclusters „Logistik und digitale Dienste“ einen Forschungsschwerpunkt „Logistics and Digital Services in Seaports“. Forschungsthemen sind:

  • Informationelle Vernetzung aller Dienstleistungen, die für den Umschlag von

    Gütern benötigt werden und deren Nutzung für die Entscheidungsunterstützung („Maritime Plattform 4.0“).

  • Strategische und operative Planung von Container- und Kreuzfahrtterminals (zum Beispiel Terminierung der Güterflüsse, Leercontainermanagement, Hinterlandverkehr, Dienstpläne, shared Logistics, Revenue Management).
  • Neue Finanzierungsformen für die Seeschifffahrt sowie von Hafenanlagen und die damit verbundene Infrastruktur (Teil des Forschungszentrums „Maritime Management“)

Forschungsaktivitäten im maritimen Bereich sind in der Fakultät für Betriebswirtschaft im sogenannten Forschungszentrum Maritimes Management gebündelt.

An der Fakultät für Rechtswissenschaft der UHH wird am Institut für Seerecht und Seehandelsrecht zu gleichnamigem Themen geforscht, im Rahmen einer Juniorprofessur für Seerecht insbesondere zu öffentlichem Seerecht und Seevölkerrecht.

Die maritime Forschung an der HafenCity Universität Hamburg lässt sich in zwei Schwerpunkten zusammenfassen:

  • Stadtplanerische Untersuchungen zum Wandel der Stadt-Hafen-Beziehungen im internationalen Vergleich (Waterfront Resilience Strategies; Socio-economic Transformations of Seaport Cities; Maritime Port (Sub-)Cultures; Globale Schifffahrtsnetzwerke und urbane Strukturen von Seehafenstädten; European Seaport Heritage).
  • Hydrographische und geomatische Untersuchungen, Studien und Vermessungen zu Häfen, Schifffahrtswegen und Küstenzonen (Harbour Surveys, Geoinformationen für Küstenzonen, GIS für Küstenmanagement).

    Zu beiden Schwerpunkten werden regelmäßig Drittmittelprojekte beantragt und durchgeführt, finden internationale Tagungen statt, erscheinen Publikationen und werden Promotionsprojekte bearbeitet.

    An der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) werden vor allem technologieorientierte maritime Forschungsthemen bearbeitet, während an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg der Schwerpunkt auf maritimen Forschungsthemen mit Bezug zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz liegt.

    Im Übrigen siehe Anlage.

    Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU):

    An der HSU wurden im Zeitraum 2010 – 2015 nachfolgende Projekte mit direktem maritimen Bezug und einer Gesamtfördersumme von 3,3 Millionen Euro durchgeführt:

    • Evaluierung von Superresolution Techniques bei Bildsignalen
    • Adaption und Erprobung eines dreidimensionalen elektrorheologischen Aktors zur aktiven Schwingungsentkopplung von Schiffsantrieben
    • RIAQ: Responsive Indoor Air Quality; ABC-Schutz: B-/C-Schutz: Kollektivschutz;
    • Schiffserkennung von U-Booten
    • Aktive Lärmreduktion im Boot
    • Verfahren zur Berechnung mikrophysikalischer Kenngrößen aus Mehrwellenlängen Lidar-Messungen
    • Flank Array
    • Systemstudie zu verteiltem selbstkonfigurierenden HF-Überhorizontradar auf Schif-fen
    • 3D-Modellierung aus Schiffsbildern
    • Aufbau eines Verfahrens zur Dateninversion für eine Mehrwellenlängen Lidar
    • Vergleich von Strukturen und Algorithmen zur Navigation von Großschiffen
    • Studie zur Identifizierung von Seefahrzeugen
    • Schutz von Marinesystemen gegen elektromagnetische Waffenwirkungen (drei

      Teilprojekte)

    • Funktionsprüfung der Phasenschieber in der Phased-Array-Antenne des Präzisi-ons-Anflugradars
    • Untersuchung der MIMO-Technologie für SEMs
    • Drahtlose Datenübertragung in Automationssystemen Integration von Bildklassifikatoren in KEOD

    Private Hamburger Hochschulen:

    • Kühne Logistics University (KLU):

    An der KLU wurden folgende Forschungsprojekte zu maritimen Themen durchgeführt:

Projekt

Mittelgeber

Förderzeitraum

Management and

policy perspectives

for a greener shipment (Part 1)

Deutscher Akademischer

Auslandsdienst

2013

Enlarging seaport’s catchment areas: a survival challenge

University of Genoa

2014-2015

 

 

Projekt

Mittelgeber

Förderzeitraum

Management and

policy perspectives for a greener transport (Part 2)

Deutscher Akademischer

Auslandsdienst

2016

Greening the maritime supply chain: a

governance investi-

gation

Social Sciences and

Humanities Research Council

(SSHRC), Canada

2015-2016

  • Bucerius LAW School (BLS):

Die Bucerius Law School hat in den vergangenen Jahren intensive maritime Forschung betrieben und zwar sowohl im Bereich der maritimen Sicherheit als auch in Bezug auf den Schutz der maritimen Umwelt und allgemeine seevölkerrechtliche Probleme.

2015 wurde das Zentrum für Sicherheit und Recht (ZfSR) an der Bucerius Law School gegründet, um den seit 2010 bestehenden Forschungsschwerpunkt „maritime Sicherheitsforschung“ fortzuführen. Das Zentrum befasst sich allgemein mit sicherheitsrechtlichen Fragen von internationaler und europäischer Dimension; ein Schwerpunkt liegt jedoch weiterhin auf maritimen Themen.

Zu den vergangenen und gegenwärtigen Projekten gehören „PiratT“ und „KORSE/ BMS21“:

  • PiraT (www.maritimesicherheit.eu): BMBF-Projekt zur Seehandelssicherheit insbe-sondere mit Bezug zu Terrorismus und Piraterie, 2010 – 2013.

    Bei PiraT handelte es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem DIW in Berlin. Die rechtlichen Schwerpunkte lagen in folgenden Bereichen: Rechtsfragen im Zusammenhang mit privaten Sicherheitsdiensten auf Handelsschiffen; Rechtsprobleme bei der Strafverfolgung von Piraterieverdächtigen; rechtliche Aspekte von Abwehrmaßnahmen; seearbeitsrechtliche Dimensionen maritimer Sicherheit.

  • KORSE/BMS21: BMS21 (Beiträge zur Maritimen Sicherheitsarchitektur im 21. Jahrhundert) ist das Unterprojekt der BLS im BMBF-Projekt KORSE (Kompetenznetzwerk für das Recht der zivilen Sicherheit in Europa), 2013 – fortlaufend (https://www.korse.uni-freiburg.de/netzwerk/bucerius/). Kooperationspartner im Rahmen des KORSE-Projekts sind die Universität Freiburg, die Deutsche Hochschule der Polizei und die Humboldt-Universität Berlin. Der Schwerpunkt konzentrierte sich auf die rechtlichen Aspekte der folgenden Themenbereiche: Migration auf See, Private als Normsetzer auf internationaler Ebene am Beispiel der maritimen Wirtschaft, Sicherheitszonen um Plattformen auf See, Grenzziehungen und Ländergrenzen auf See.

Der außerordentliche Erfolg der Forschungsprojekte und wissenschaftlichen Arbeit zu maritimen Fragen an der Bucerius Law School äußert sich auch darin, dass Mitarbeiter der Projekte bereits deutsche Delegationen zur Internationalen Schifffahrtsorganisation (Leitung: damaliges Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) und zur Anti-Piraterieoperation ATALANTA (Leitung: Bundesministerium der Verteidigung) als Delegationsberater begleitet und das Auswärtige Amt in seevölkerrechtlichen Fragen beraten haben.

Daneben bestehen enge Verbindungen zu der am Seegerichtshof angegliederten Internationalen Stiftung für Seerecht (International Foundation for the Law of the Sea – IFLOS). Hervorzuheben sind die jährlich stattfindenden „maritime talks“, die sich mit der gesamten Bandbreite seevölkerrechtlicher Probleme auseinandersetzen und in den Räumen des Internationalen Seegerichtshofs stattfinden.

Darüber hinaus sind an der Bucerius Law School im Bereich des allgemeinen Seevölkerrechts und der maritimem Sicherheit zahlreiche Publikationen entstanden.

Hamburg School of Business Administration (HSBA):

An der HSBA wird auch maritime Forschung (circa 500 Stunden p.a.) betrieben. Die wichtigsten Projekte behandeln die folgenden Themen:

  • Green Shipping
  • Maritime Policy
  • Ship Finance

Seit 2011 hat die HSBA fünf Journal Papers (top class), fünf Konferenzbeiträge (Papers), ein Buch (Herausgeber), fünf Buchkapitel und einen Report gegenüber dem EU-Parlament publiziert. Hierbei handelt es sich nicht um drittmittelfinanzierte Forschung, sondern um aus eigenen Mitteln finanzierte Forschung (sogeannte unfunded research).

Darüber hinaus wurde auch ein mit EU-Mitteln gefördertes Projekt namens „X-Posse“ über mehrere Jahre durchgeführt.

  • Was hat der Senat seit 2011 zur Stärkung der maritimen Forschung unternommen?

Der Senat fördert das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN). Das MCN ist eine länderübergreifende Initiative unter weiterer Beteiligung von Niedersachen, SchleswigHolstein sowie den assoziierten Partnern Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Das Ziel der Initiative ist es, die Küstenländer zu einer innovativen und leistungsstarken Region der maritimen Wirtschaft in Europa zu entwickeln. Weiterhin fördert der Senat als Kofinanzierer das Förderprogramm des BAFA. Die Höhe der Kofinanzierung ist abhängig von den eingereichten Förderanträgen.

Weiterhin wurde ab dem Jahr 2013 schrittweise eine neue Form der Landesforschungsförderung in Hamburg aufgebaut, die aus Landesmitteln finanziert wird. Die Neuordnung der Landesforschungsförderung wird von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung umgesetzt. Ziel ist es, die Forschung an den staatlichen Hamburger Hochschulen und ihren Kooperationspartnern (andere Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Stiftungen und andere), zusätzlich zu ihrer Grundfinanzierung mit weiteren Landesmitteln gezielt zu unterstützen.

  • Welche Personalausstattung haben solche Zentren zur Koordinierung vorhandener Forschungsmittel üblicherweise? Welche Kosten entstehen dadurch üblicherweise? Werden diese Kosten üblicherweise von Bund oder Land zusätzlich getragen oder müssen diese aus den Forschungsmitteln selbst erbracht werden?

Dem Senat liegen keine Erkenntnisse über vergleichbare Zentren zur Koordinierung vorhandener Forschungsmittel vor. Personalausstattung, Kosten und Finanzierung solcher Koordinierungsstellen können in Abhängigkeit von bundes-und/oder länderspezifischen Regularien variieren. Erfahrungsgemäß werben Koordinierungsstellen dieser Art jedoch ein Großteil ihres Budgets selbst durch Drittmittel ein.

  • Hat sich der Senat bereits auf Bundes- und Landesebene für die Errichtung eines Deutschen Maritimen Forschungszentrums in Hamburg eingesetzt?

    Wenn ja: Wird er seine Anstrengungen in dieser Richtung nennenswert verstärken, wenn die Drs. 21/1210 von der Bürgerschaft beschlossen wird?

    Wenn nein: Welche Anstrengungen wird der Senat in dieser Richtung unternehmen, wenn die Drs. 21/1210 von der Bürgerschaft beschlossen wird?

  • Hat der Senat bereits gegenüber dem Bund angeregt, durch den Bund eine Machbarkeitsstudie für ein solches Forschungszentrum anfertigen zu lassen?

Wenn ja: Was wird er zusätzlich unternehmen, sofern die Drs. 21/1210 von der Bürgerschaft beschlossen wird?

Wenn nein: In welcher Form und welchem Umfang wird der Senat eine solche Anregung geben, wenn die Drs. 21/1210 von der Bürgerschaft beschlossen wird?

Ja. Der Senat befindet sich im Austausch mit den norddeutschen Küstenländern hinsichtlich einer gemeinsamen Haltung gegenüber dem Bundesministerium. Der Senat steht einer bundesweiten und aus Bundesmitteln finanzierten Koordinierungsstelle positiv gegenüber. Im Zusammenspiel mit den Aktivitäten des bestehenden Maritimen Clusters Norddeutschland werden positive Impulse erwartet. Im Übrigen sieht der Senat davon ab, der Beschlussfassung der Hamburgischen Bürgerschaft vorzugreifen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlage

Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte der vorgenannten Hamburger Staatlichen Hochschulen im Maritimen Bereich.

Projekttitel

Mittelgeber

Finanzvolumen in €

Universität Hamburg

 

„Research Center for Maritime Management“

Stiftung Maritiime Forschung

1.200.000

„Schiffsfinanzierung und Asset Management“

 

Nordcapital GmbH

57.000

„TeacMem – Nordkapp maritime fagskole“

EU

12.822

„Funktionale Beschaffenheit v. ital. Hafenstädten“

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

122.100

„Mikrobiologische Analysen von Hafensedimente“

Hamburg Port Authority (HPA)

50.000

„Druckwerksverstärkung auf den Halligen“ (Auswirkung von Deckwerken des Küstenschutzes)

Landesbetrieb für Küstenschutz

16.884

„Qualität frischer Sedimente“

HPA

18.431

„Baggergut im Deichbau“

HPA

214.563

Hafencity Universität Hamburg

 

Die Interdependenzen zwischen globalen Netzwerken, urbanen Strukturen und Transformationsprozessen in Seehafenstädten: Vergleich von Philadelphia und Hamburg“

DFG

25.000

„Path dependency in seaport cities: Socio-economic transformations and future policy implications“ im Rahmen des

ORA-Förderprogramms *

DFG u. a.

260.000

„Seaport Cities“ im Rahmen des EU-Förderprogramms HERA

(Humanities in the Europearn Research Area) *

EU

290.000

Teilprojekt „Automatisiertes geodätisches Monitoring von Strombauwerken an der Tideelbe“ im Projekt „Schiffserzeugte langperiodische Belastung zur Bemessung der Deckschichten von Strombauwerken an Seeschifffahrtsstraßen“ der Bundesanstalt für Wasserbau

 

80.000

Technische Universität Hamburg-Harburg

 

Numerische Simulation von Erosion in kavitierenden Strömungen mit gekoppelten Euler-Lagrange Modellen

DFG

231.500

LiquefAction – Modellierung der Bewegung verflüssigter granularer Ladung

Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie

(BMWi)/EU-Verbund;

Hamburgische Schiffbau-

Versuchsanstalt, Ecole

Centrale Nantes (FR),

ARKEMA (FR), Class NK

(JP)

219.300

No-Welle – Numerische Optimierung von Schiffen mit hohem Wellenwiderstand

BMWi-Verbund; Hamburgische SchiffbauVersuchsanstalt, Voith Turbo Schneider (Heidenheim), Friendship Systems (Potsdam)

342.200

Flipper – Transitionsberechnungen auf Grafikkarten

BMWi/EU-Verbund; Hamburgische Schiffbau-

Versuchsanstalt, ARKEMA (FR), Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (Bremen)

169.400

 

 

Projekttitel

Mittelgeber

Finanzvolumen in €

HyMOTT – Modellierung von Offshore Transport- und Transfersystemen im Kontext von Overset Netzen

BMWi-Verbund; Hamburgische SchiffbauVersuchsanstalt, Voith Turbo Schneider (Heidenheim)

583.300

ProEis – Modellierung der Umströmung von Schiffen in eisbedeckten Gewässern

BMWi-Verbund; Hamburgische SchiffbauVersuchsanstalt, Voith Turbo Schneider (Heidenheim), Nordic Yards

Wismar, DEVELOGIC (Hamburg), Mecklenburger Metallguss (Waren) DNV-GL (Hamburg)

 

 

 

551.600

IBESS Rissfortschrittsuntersuchungen an Längsstreifen zur Validierung der IBESS-Prozedur

BMWi/AiF

200.100

T-Stöße

Laserstrahlgeschweißte T-Stoß-Verbindungen – Entwicklung der Grundlagen und Optimierung der Herstellung und Bemessung lasergeschweißter T-Stoß-Verbindungen. Entwicklung von Anschlüssen lasergeschweißter Halbzeuge für die

Anwendung im Schiff- und Stahlbrückenbau

BMWi/AiF

230.000

Eigenspannungen

Entwicklung von Methodiken zur Bewertung von Eigenspannungen an Montagestößen bei Stahl-Großstrukturen

BMWi/AiF

242.000

Fensterband

Einbeziehung geklebter Fensterbänder und Glasfronten in die

Festigkeit von Schiffen

BMWi/AiF

178.000

LRF Scenario

LFR Scenario – Ship-ice-structure interaction simulation and experiments with a focus on structural ice mechanics

Lloyds Reg. Found. U.K.

ca. 300.000

Messung des Schiffssquat auf der Elbe als Grundlage für die Optimierung des Tidefahrplans

Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg (WSA)

670.874

KLEE – Klimawandel und Hochwasserschutz für die Este

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU)

217.800

Deckverstärkungen auf den Halligen

Land Schleswig-Holstein

148.000

PEARL – Risikoanalyse und -management im Küstenraum

EU

438.370

Küstenschutz Mauretanien

Gesellschaft für internati-

onale     Zusammenarbeit

(GIZ)

150.000

Simulationsberechnungen in einem Ausschnittmodell im Zusammenhang mit den Planungen für das Offshore Terminal Bremerhaven – OTB

bremenports

45.000

Sedimentmanagement Ostsee MV

Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern, Staatliches Amt für Umwelt und Natur, Rostock

67.620

Untersuchungen zur Dynamik kohäsiver Sedimente und Anwendungen in der Weser

 

Bundesanstalt für Wasserbau

318.933

EarlyDike – Frühwarnsystem Deichbelastungen TP Hydrodynamik und Seegang

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung

(BMBF)

350.000

StucK – Hinterlandentwässerung urban geprägter Räume

 

BMBF

357.388

 

Projekttitel

Mittelgeber

Finanzvolumen in €

AMSEL Ostsee – Wasserstandsentwicklungen Ostsee als

Grundlage für die Bemessung

 

BMBF

290.070

HOok: Hochseeoperation mit Kranen

BMWi

180.000

Dypos: Methodenentwicklung zum dynamischen Positionieren

BMWi

400.000

LESSEO: Dynamische Behandlung von Leckwasser in Schiffen

BMWi

400.000

Lokale Statistische Linearisierung zur Untersuchung der Dynamik schwimmender Strukturen im natürlichen Seegang

DFG

205.000

Zustandsschätzung von Strömungsfeldern und Quellfindung mittels dynamisch positionierter Unterwasser-Sensorknoten

 

DFG

290.400

Berechnung von Offshore-Rammschall (BORA) – Teilprojekt Experimentelle und numerische Untersuchungen zur Schallquelle und zur Übertragung des Körperschalls

BMU

4.000.000

Grundsatzuntersuchungen zur Drift von Pfählen unter zyklischer Horizontallast bei veränderlicher Lastrichtung und zur

Reduzierung der Pfahldrift

DFG

326.000

Untersuchungen zum herstellungsbedingten Schlossversagen bei kombinierten Stahlspundwänden

DFG

258.000

Stabilität von künstlichen Unterwasserböschungen in sandigen Böden

DFG

254.181

Wissenschaftliche Begleitung der Küstenschutz Nordstrand Alter Koog

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-

Holstein (LKNM-SH)

100.000

Propellerbetrieb mit Viertakt-Zweistoffmotoren

Finanzierung aus Eigenmitteln der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen, die Anschlussfinanzierung soll über AiF erfolgen

200.000

HAW

„E-Harbours“ –Entwicklung von nachhaltigeren Energieanwendungen in Hafenregionen, die auf innovativen, intelligenten Netzwerken basieren (sog. Smart Grids).

EU (Interreg)

500.000

„e-Harbour movement“ – Entwicklung smarter Energieversorgungskonzepte für Häfen

EU (Interreg)

50.000

Waterpraxis „From theory and plans to eco-efficient and sustainable practices to improve the status of the Baltic Sea“ Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Zustands der

Ostsee durch die Unterstützung in der Umsetzung regionaler Flussgebietspläne

EU (Baltic Sea Region Programme)

542.242

North Sea Skills Integration and New Technologies (SKINT)

Das Projekt will die Implementierung umweltverträglicher Flächen- und Wasserwirtschaftsplanung durch Integration des nachhaltigen Wassermanagements in die Raumplanung unterstützen.

EU-Interreg IVB Nordsee

750.000

Entwicklung eines Modells zur Simulation des Transports partikelgebundener Schadstoffe in der Elbe (SedTrans) Für das Projekt wurde ein 1D/2D-gekoppeltes Modell für den Sedimenttransport des ca. 200 km langen Elbeabschnitts zwischen Dresden und Magdeburg entwickelt.

Bundesanstalt für Gewässerkunde

147.201

 

 

 

Projekttitel

Mittelgeber

Finanzvolumen in €

Impact of Climate Change on the Quality of Urban and

Coastal Waters – Diffuse Pollution (diPol)

Das Projekt untersucht, inwieweit Hochwasserereignisse und Abschwemmungen von Oberflächen in der Tideelbe die Qualität der Sedimente im Elbeästuar beeinträchtigen.

EU-Interreg

500.000

Architecture and roadmap to manage multiple pressures on lagoons (ARCH)

ARCH ist ein EU-Projekt, in dem an 10 Lagunen und Ästuaren in Europa die Folgen vielfältiger und teilweise gegensätzlicher Interessen für die nachhaltige Bewirtschaftung der Gebiete untersucht werden.

EU

7.     Forschungsrahmenprogramm

276.976

* beantragt