Busbeschleunigung 60

26. Mai 2015

 

Schriftliche Kleine Anfrage

 

des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg (FDP)
vom 21.05.2015

 

und Antwort des Senats

 

– Drucksache 21/540 –

 

 

Betr.:     Busbeschleunigung 60

 

Am Überseering sollen Maßnahmen des Busbeschleunigungsprogramms durchgeführt werden.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich den Senat:

 

  1. Welche Maßnahmen sind im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms am Überseering geplant?

 

Die Bushaltestellen New-York-Ring, Sydneystraße und Manilabrücke sollen optimiert werden. Die Lichtsignalanlage (LSA) Überseering / Sydneystraße soll mit einer Vorrangschaltung für Busse versehen werden.

 

 

  1. Zählt zu diesen Maßnahmen auch eine Verlegung von Radwegen auf die Straße? Wenn ja: Auf welchen Streckenabschnitten? Welche zusätzlichen Kosten werden dadurch verursacht? Werden diese zusätzlichen Kosten aus den Mitteln des Busbeschleunigungsprogramms bezahlt?

 

Nein.

 

 

  1. Von wann bis wann werden diese Maßnahmen durchgeführt?

 

Der Bautermin steht noch nicht fest, da die weitere Bearbeitung in enger Abstimmung mit bezirklichen Maßnahmen im Überseering erfolgt.

 

 

  1. Inwieweit kommt es durch die Baumaßnahmen zu Einschränkungen des Verkehrs?

 

Dazu können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen getroffen werden.

 

 

  1. Wie viele Bäume werden im Rahmen der Baumaßnahmen gefällt?

 

Die am 4. November 2014 verschickte Planung zu den genannten Bushaltestellen sieht keine Baumfällungen vor.

 

 

  1. Wie viele Parkplätze werden im Rahmen der Maßnahmen beseitigt?

 

Die am 4. November 2014 verschickte Planung zu den genannten Bushaltestellen sieht den Erhalt aller Parkplätze vor.

 

 

  1. Welche Kosten verursachen die Maßnahmen insgesamt?

 

Die Baukosten für die Bushaltestellen betragen ca. 500.000 €. Für den Umbau der LSA werden Kosten von ca. 100.000 € angesetzt.

 

 

  1. Welche Fahrtzeitverkürzung wird durch die Maßnahmen erzielt?

 

Der Umbau der Bushaltestellen dient nicht einer Fahrtzeitverkürzung, sondern in erster Linie der Steigerung der Kapazitäten auf der MetroBus-Linie 20 (M 20). Durch die Verlängerung der Bushaltestellen wird der Einsatz längerer Busse möglich, die wiederum mehr Fahrgäste aufnehmen können. Darüber hinaus dient der Umbau der Gewährleistung der Barrierefreiheit sowie der Steigerung des Fahrkomforts. Der Umbau der LSA wird zu einer Fahrtzeitverkürzung von durchschnittlich 10 Sekunden je Fahrtrichtung führen. Diese Maßnahme trägt dazu bei, dass der Busverkehr auf der M 20 insgesamt verstetigt wird und die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit verbessert werden.