Ateliergebäude der HfbK (2)

BÜRGERSCHAFT

DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG     Drucksache 21/7946

21. Wahlperiode     21.02.17

Schriftliche Kleine Anfrage

des Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg (FDP) vom 13.02.17

und Antwort des Senats

    Betr.:     Ateliergebäude der HfbK (2)

Medienberichten zufolge ist der Architekturwettbewerb für das Ateliergebäude erfolgreich beendet worden. Der Senat rechne nun mit einer Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 2019.

Ich frage den Senat:

  1. Mit welchen Kosten rechnet der Senat für das Gebäude, sind die in Presseberichten genannten 5 Millionen Euro realistisch?

Der Wettbewerb war ausgelobt mit einem Gesamtbudget in Höhe von 5 Millionen Euro zur Errichtung des Ateliergebäudes. Die im Siegerentwurf genannten Kosten bewegen sich im vorgegebenen Rahmen.

  1. Mit welcher Gebäudefläche wird geplant und wofür genau sollen die Flächen genutzt werden? Bitte gegebenenfalls Schätzungen angeben, wenn noch keine endgültigen Zahlen vorliegen.

Der Entwurf des Wettbewerbsgewinners sieht die Realisierung von rund 3.000 m² Bruttogrundrissfläche vor. Das Erdgeschoss soll als Galerie und die drei Obergeschosse sollen als Ateliers genutzt werden.

  1. Wann soll die Bürgerschaft mit einer Drucksache über den Bau informiert werden?
  2. Wann soll der Bauantrag eingereicht werden, wann rechnet der Senat mit einer Genehmigung?
  3. Wer finanziert das neue Gebäude, ist ein Mieter-Vermieter-Modell geplant? Wenn Letzteres zutrifft, mit wem soll das MVM realisiert werden?

Der Neubau soll im Mieter-Vermieter-Modell errichtet werden. Derzeit finden Gespräche zwischen dem Realisierungsträger Sprinkenhof GmbH und den Architekten statt, die auch zum Ziel haben, einen Zeitplan aufzustellen. Wenn die Mietvertragsverhandlungen abgeschlossen sind, wird die Bürgerschaft mit einer Drucksache befasst.

  1. Welche Kosten sind durch den Architekturwettbewerb entstanden, wer hat sie aus welchem Budget getragen?

Die für den Wettbewerb entstandenen Kosten in Höhe von rund 150.000 Euro wurden durch die Sprinkenhof GmbH vorfinanziert und sollen später über die Miete refinanziert werden.